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Hautpflege-Aufklärung Teil 1

28 Februar 2020

Hautpflege-Aufklärung Teil 1

Alkohol in Hautpflegeprodukten, fettige Haut und Anteile aktiver Wirkstoffe

Wir sprechen mit Liberty, der Kosmetikwissenschaftlerin von Revolution Beauty, über die häufigsten Hautpflege-Irrtümer

Liberty ist Rezeptur-Managerin von der NPD Group bei Revolution und hat einen Abschluss in Kosmetikwissenschaften. Sie mag Bücher, gutes Essen und geht gerne spazieren, um neue Hunde kennenzulernen. In dieser Reihe wird Liberty häufige Hautpflege-Irrtümer aufklären und über die Wissenschaft hinter deinen Lieblingsprodukten von Revolution sprechen.

Irrtum:


Alkohol in Hautpflegeprodukten ist schlecht.


Liberty sagt:


Es gibt viele verschiedene Arten von Alkohol und nicht alle davon sind schlecht, trotz ihres schlechten Rufs. Bei Revolution Skincare verwenden wir für unsere Produkte nur bewährte und sichere Alkohole, falls notwendig.


Alkoholdenat ist ein wasserlöslicher Alkohol, der leicht verdunstet und der Haut somit eine kühlende und erfrischende Wirkung bietet. Er ist wichtig, um die Rezepturen zu konservieren. Darüber hinaus werden viele der beliebtesten aktiven Inhaltsstoffe (diejenigen, die deiner Hautpflege ihre umwerfende Wirkung verleihen) in Alkoholdenat vordispergiert, da er die einzige Substanz ist, in der sie löslich sind. Beispielsweise ist Alkohol unerlässlich, um Salicylsäure in die Rezeptur aufzunehmen. Bei Verwendung in hohen Mengen kann er leicht austrocknend wirken, aber generell wird er oft angewendet und ist verträglich.


Fettalkohole wie Cetearylalkohol, Laurylalkohol und Oleylalkohol sind wachsartige Substanzen, die als Emulgatoren fungieren – das heißt, sie helfen dabei, Wasser und Öl zu binden, um eine stabile Rezeptur zu erhalten. Sie machen deine Haut weich und halten sie geschmeidig und erfrischt.


Irrtum:


Wenn man fettige Haut hat, sollte man keine Feuchtigkeitscreme oder Öle verwenden


Liberty sagt:


Tatsächlich kann fettige Haut ein Zeichen dafür sein, dass du mehr Feuchtigkeit brauchst! Viele Öl und Hautunreinheiten bekämpfenden Produkte können oft ziemlich austrocknen und die natürlichen Öle der Haut entfernen, was kurzfristig helfen kann, das Auftreten von Pickeln zu reduzieren. Langfristig können solche Produkte jedoch zu noch mehr Hautproblemen führen, da die Haut dann mehr Talg produziert, um sich selbst zu regulieren. Dies kann zu einem Kreislauf des Austrocknens deiner Haut führen, bei dem Öl entfernt wird, wodurch die Haut wiederum durch Erzeugung von mehr Öl versucht, dies zu kompensieren. Um eine ausgewogene Routine zu schaffen, solltest du leichtere Feuchtigkeitscreme, Seren und Öle wie Passionsfruchtöl oder CBD-Öl ausprobieren.


Irrtum:


Geringe Anteile aktiver Inhaltsstoffe bedeuten, dass das Produkt keinen Effekt hat


Liberty sagt:


Einige aktive Inhaltsstoffe sind bei niedrigen Konzentrationen sehr effektiv und sorgen weniger wahrscheinlich für Hautirritationen. Niedrigere Konzentrationen eignen sich auch hervorragend für die langfristige Toleranzbildung. Es kann bis zu drei Monate dauern, bis du den Effekt bestimmter Inhaltsstoffe bemerkst. Wenn dir also nicht sofort Veränderungen auffallen, bedeutet das nicht, dass es nicht funktioniert!


Denke daran, dass es bei guter Hautpflege darum geht, das Richtige für deine Haut zu finden. Darüber hinaus brauchst du auch ein bisschen Geduld. Denn letzten Endes macht sich Geduld immer bezahlt.


Liberty vom Team Revolution x

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